könnt ich nur einmal noch im wind.....
ja, lang lang ist's her ..... und manchmal ist es schön, wenn man an die vergangenheit erinnert wird. ich bin am samstag mal wieder auf so eine spur aus der vergangenheit gestossen - in form einer cassette. sie ist bestimmt schon 20 jahre alt. damals lebte ich im ruhrpott, studierte, interessierte mich für 'selbstverwaltete jugendzentren', trug manchmal latzhosen .... und spielte gitarre..... und wie das so ist, wenn man selbst ein instrument spielt, häufen sich auch im bekannten- und freundeskreis die leute, die irgendwas spielen. und so kam ich zu einer bespielten cassette mit folgendem lied - im original von alexandra - auf meiner cassette gesungen und gespielt von lui ...... die aufnahme wurde übrigens wegen der tonqualität in der duschkabine getaked. mittlerweile hab ich sie digitalisiert.... mit dem sound kann ich nicht dienen, dafür mit dem text des liedes...... er passt n o c h zur jahreszeit.....
An einem Baum, in dem Park der großen Stadt,
Hing unter tausenden Blättern ein Blatt.
Sang der Nachtwind in den Bäumen,
Wiegte sich das Blatt in Träumen
Von der weiten, herrlichen Welt.
Könnt' ich nur einmal wie der Wind - fliegen.....
Mit den Wolken übers Meer,
Ach mein Leben gäb' ich her
Könnt ich fliegen, könnt ich fliegen.
Bald kam der Herbst, gab dem Blatt sein schönstes Kleid,
Doch es klagte den Wolken sein Leid.
Bleiben muss ich und verblühen,
Könnt ich mit den Schwänen ziehen,
Dorthin wo der Sommer nie vergeht.
Da rief der Herbstwind, Du sollst fliegen - fliegen.....
Und er riss vom Baum das Blatt,
Trieb es in die große Stadt,
ließ es fliegen, ließ es fliegen.
Kurz war das Glück, müde sank das Blatt hinab
Auf die Straße, sein regennasses Grab.
Schon am Ende seines Lebens,
Rief das kleine Blatt vergebens
Zu den stummen Häusern hinauf.
Könnt ich nur einmal noch im Wind - fliegen.........
Flög ich hin zu meinem Baum,
Und vergessen wär der Traum vom Fliegen, vom Fliegen......
ALEXANDRA: Der Traum vom Fliegen

Hing unter tausenden Blättern ein Blatt.
Sang der Nachtwind in den Bäumen,
Wiegte sich das Blatt in Träumen
Von der weiten, herrlichen Welt.
Könnt' ich nur einmal wie der Wind - fliegen.....
Mit den Wolken übers Meer,
Ach mein Leben gäb' ich her
Könnt ich fliegen, könnt ich fliegen.
Bald kam der Herbst, gab dem Blatt sein schönstes Kleid,
Doch es klagte den Wolken sein Leid.
Bleiben muss ich und verblühen,
Könnt ich mit den Schwänen ziehen,
Dorthin wo der Sommer nie vergeht.
Da rief der Herbstwind, Du sollst fliegen - fliegen.....
Und er riss vom Baum das Blatt,
Trieb es in die große Stadt,
ließ es fliegen, ließ es fliegen.
Kurz war das Glück, müde sank das Blatt hinab
Auf die Straße, sein regennasses Grab.
Schon am Ende seines Lebens,
Rief das kleine Blatt vergebens
Zu den stummen Häusern hinauf.
Könnt ich nur einmal noch im Wind - fliegen.........
Flög ich hin zu meinem Baum,
Und vergessen wär der Traum vom Fliegen, vom Fliegen......
ALEXANDRA: Der Traum vom Fliegen

wildwuchs - Di, 7. Nov, 22:06